Hallo,

benötigen Sie ein sicheres Passwort, daß man sich auch merken kann?

Sicher kennen Sie folgende Situation: Sie melden sich irgendwo im Internet an und sollen sich ein Passwort ausdenken. Neuerdings wird Ihnen sogar an einigen Stellen mit einer GrünGelbRot-Grafik gesagt, wie (un)sicher das Passwort ist, welches Sie sich ausgedacht haben. Noch schlimmer wird es, wenn Sie wie ich in Firmen arbeiten, die einen sehr hohen Sicherheitsstandard haben und bei denen Ihnen z.B. die IT-Abteilung vorschreibt, alle drei Monate ein neues Passwort für Ihre Windowsanmeldung und/oder die von Ihnen genutzten Programme zu generieren.

Diese Passwörter müssen dann i.d.R. …

(mindestens) 8 Zeichen
(mindestens)
eine Zahl
(mindestens) einen Großbuchstaben
(mindestens) einen kleinen Buchstaben
(mindestens) ein Sonderzeichen

…enthalten. Grundsätzlich empfehle ich Ihnen aber auch für „Internetgeschichten“ wie Facebook, Twitter oder Webmailer derartige sichere Passwörter zu nutzen.

Ich habe einen Weg gefunden, wie ich mir diese Passwörter erstellen und auch merken kann.

Ich mache folgendes: Sehr oft schaue ich mich einfach auf meinem Schreibtisch um und gucke, was da gerade so „rumsteht“ oder „rumliegt“.

Beispiele:
Bildschirm, Tastatur, Telefon, Ablagekorb, Unterlage, Kugelschreiber, Computer, etc. etc.

Nun schaue ich, welche Zahlen Buchstaben ähneln:

Beispiele:
0 = > O(tto)
1 => (kleines) L
2 => Z
3 => E
4 => A
5 => S
6 => G
8 => B

Nun schaue ich, welche Sonderzeichen Buchstaben ähneln

Beispiele:
$ => S
@ => a
; => i
+ => t
( => C
[ => C
/ => großes i oder kleines L

Nun schnappe ich mir ein „auserwähltes“ einfaches Wort und bastle es mit den Zahlen und den Sonderzeichen um. Wenn eine Zahl nicht sinnvoll in das Wort eingebaut werden kann, dann hänge ich z.B. einfach eine 1 (oder 2 oder 3 etc.) hinten dran. Auch könnte man sich z.B. als Eselsbrücke angewöhnen, einfach immer den letzten Buchstaben gross zu schreiben, oder als Sonderzeichen immer ein Ausrufezeichen anzuhängen.

…oder alles zusammen, also: Letzter Buchstabe groß, dann ein Ausrufenzeichen und dann eine 1. (oder “2 oder §3) Die letzte Variante hat den Vorteil, daß es „leicht von der Hand geht“, da es das Tippen nicht „aufhält“. Daher habe ich diese letzte Variante in den Beispielen auch hervorgehoben:

Beispiele von oben:

Bildschirm => Bi1d$chirm oder 8;ldschirM oder Bild5chirm! oder Bildsch;rm1 oder bildschirM!1
Tastatur
=> T@5tatur oder Ta$tatur1 oder t4st@tuR oder tatstatuR!1
Telefon
=> Te/ef0n oder +e1efoN oder telefoN!1
Kugelschreiber => Ku6el$chreiber oder Kuge1schre;ber oder kugelschreibeR!1
Computer => [0mputeR oder computeR!1 oder computeR”2 oder computeR§3

Diese Passwörter haben jetzt also alle…

(mindestens) 8 Zeichen
(mindestens)
eine Zahl: bildschirM!1
(mindestens) einen Großbuchstaben bildschirM!1
(mindestens) einen kleinen Buchstaben bildschirM!1
(mindestens) ein Sonderzeichen bildschirM!1

Das kann ich mir doch niiiiie im Leben merken!!!???

Doch, können Sie! Gerade, wenn Sie die in meinen Beispielen immer als letzte Variante geschriebene Lösung nutzen, ist es sogar ungefährlich, wenn Sie sich das gerade genutzte Passwort aufschreiben oder als kleine Notiz an den Bildschirm kleben. Dort schreiben Sie dann z.B. „Kugelschreiber bestellen (R1!)“. Niemand wird dadurch darauf kommen, daß Ihr aktuelles Pa$$w0rt … pardon … Passwort kugelschreibeR!1 lautet!

Natürlich können Sie auch den Namen Ihrer Lieblingsband nehmen depechemodE!1 oder Ihr Lieblingsessen La$4gnE oder oder oder…

Eine große Bitte: Wenn Ihnen meine Tipps gefallen, dann klicken Sie bitte einmal auf den nachfolgenden „Gefällt mir – Button“

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